Der Fachbereich Informatik und Gesellschaft

Die Mitglieder des Fachbereichs Informatik und Gesellschaft (IuG) analysieren Voraussetzungen, Wirkungen und Folgen von Informatik, Informationstechnik und Informationsverarbeitung in allen Bereichen der Gesellschaft. Sie arbeiten an gesellschaftlichen Zielsetzungen für die Informatik und leiten daraus Gestaltungskriterien ab. Sie wollen Fehlentwicklungen in der Informatik aufzeigen und Wege für eine gesellschaftlich verantwortete Technikgestaltung weisen. Dazu unterstützen sie einschlägige Tätigkeiten in Forschung, Entwicklung, Bildung und anderer beruflicher Praxis.

In dauerhaften Fachgruppen und zeitlich begrenzten Arbeitskreisen werden Schwerpunktbereiche bearbeitet. In diesem Rahmen werden die besonderen Belange der Frauen im männlich dominierten IT-Geschäft verfolgt, die Geschichte der Informatik aus der Sicht aktueller Probleme geschrieben, der Digital Divide zwischen Erster und Dritter Welt aufgearbeitet, die medialen Umbrüche der Informationsgesellschaft beschrieben. Es erfolgt die Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen wie etwa die Fortschreibung der Ethischen Leitlinien der GI, es wird zu den Themen eGovernment und den neuen Formen Geistigen Eigentums in der Informationsgesellschaft gearbeitet.

Die Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen und Mitteilungen der Gliederungen erreicht mit einem E-Mail-Newsletter mehrere Hundert subskribierte Leserinnen und Leser. Alle Informatikerinnen und Informatiker, die zu Fragen von Informatik und Gesellschaft in der GI arbeiten wollen, sind herzlich eingeladen, sich im FB IuG zu engagieren.

Der Fachbereich ist auf den Jahrestagungen der GI präsent und veranstaltet eigene Tagungen. Der Fachbereich IuG ist dem Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" beigetreten.

Aktualisiert am 07.10.07 • webmaster