Recherche und Information-Retrival |
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Nicht nur für die eigene Seminararbeit ist es sinnvoll, gezielt nach Informationen im Internet, in Bibliotheken und an anderen Orten forschen zu können. Aus diesem Grund stelle ich auf dieser Seite Grundlagen und weiterführende links zum Thema Suchstrategien zusammen. Wie vieles im Leben ist auch effizientes (d.h. mit einem guten Verhältnis der Ergebnisse zu den eingesetzten Mitteln) Information-Retrieval eine Frage der Übung. Derart investierte Zeit rechnet sich i.d.R. bereits bei der ersten komplizierteren Suchaufgabe. |
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Suchen im Netz |
1. Fragen formulierenFragen helfen hauptsächlich, sich nicht allzu leicht auf Irrwege ablenken zu lassen, aus denen das WWW besteht. Sonst sind wieder schnell ein, zwei Stunden verstrichen, ohne Ergebnis. Fravia bietet ein Formular an, das die Suche vorbereiten hilft. 2. Suchstrategie entwerfenSuchmaschine auswählen. Internet intern gibt eine kurze Einführung in Suchmaschinen-typen. Yahoo listet Artikel, die beim Vergleich helfen. Wolfgang Kurth bewertet deutschsprachige Suchmaschinen. 3. SuchenNicht länger als eine Stunde, nicht kürzer als 30 Minuten. 4. AuswertenBookmark-Liste gegebenenfalls detaillierter kommentieren. |
Literatur-Recherche |
Bücher, Artikel und Aufsätze zu finden ist wie die Netz-Recherche eine Frage der Übung. OPAC Der erste Weg ist der in die Bibliothek. Den Opac gibt es auch online. Citation Index Im CI werden alle Artikel ausgewählter Zeitschriften nach Schlüsselwörtern indiziert und in einer Datenbank aufgenommen, die viermal jährlich auf CD aktualisiert wird und ein Vermögen kostet. So lassen sich unkompliziert wissenschaftliche Artikel finden, welche in einer der Zeitschriften publiziert wurde. CIs gibt es für Naturwissenschaften, für Geistes- und für Sozialwissenschaften. In der HU-Bibliothek und in der Staatsbibliothek werden regelmäßig Kurse zum Umgang mit dieser Datenbank angeboten. Sie dauern eine Stunde und sind unbedingt zu empfehlen. Bibliographien Hat man erst einmal einen Artikel gefunden, führt die Bibliographie häufig zu weiteren Artikeln. Im Citation Index kann man übrigens auch die Bibliographie durchsuchen. Auch Bücher zum Thema können nützliche Verweise enthalten. Präsenzbibliothek Der Vorteil realer (im Gegensatz zu virtuellen) Bibliotheken liegt darin, daß in der Nähe eines interessanten Buches häufig andere interessante Bücher stehen. Vorwissen Manchmal hat man vielleicht schon in einem Buch aufgrund eines anderen Zusammenhangs einen Hinweis gelesen, Ein guter Teil der universitären Ausbildung besteht im Aufbau eines solchen Expertenwissens. Freunde und Bekannte Fehlendes eigenes Wissen läßt sich durch gezielte Fragen kompensieren.Freunde und Bekannte können viel Zeit sparen helfen. Zeitungsarchiv Tages-Zeitungen und Zeitschriften werden im Zeitungsarchiv gesammelt und auf Mikrofiche gespeichert. Zufall Manchmal suchte man nach etwas ganz anderem. Persönlicher Kontakt Dirk Blothner hat ein Buch über Spielfilme und Hollywood geschrieben. Auf persönliche Anfrage per Telefon (Tel.-Nummer im Internet recherchiert) schickte er bereitwillig seinen 1992 veröffentlichten Artikel über T2. Werner Faulstich hat leider keinen Artikel veröffentlicht, wie er per mail (Adresse aus dem Internet) mitteilte: To: Jochen Koubek <jochen.koubek@rz.hu-berlin.de> From: "Prof. Dr. Werner Faulstich" <faulstic@mail.rz.uni-lueneburg.de> Subject: Re: Anfrage nach Veroeffentlichung
Sehr geehrter Herr Koubek, nein, habe ich noch nicht. Aber ich schätze beide Teile, besonders Teil II sehr. Dramaturgisch steckt in Terminator II sehr viel mehr, als viele Kritiker wahrhaben wollen. Ich denke, eine Analyse lohnt sich! Mit freundlichen Grüßen W. Faulstich
Wissenschaftler sind immer froh, wenn man sie nach Veröffentlichungen fragt, immerhin leben sie davon. Internet s.o. |
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Letzte Änderung: 08.05.2000 |
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